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Garantiezins/Lebensversicherungen!

Der Garantiezins auf Lebensver-sicherungen könnte Anfang 2015 nach drei Jahren sinken. Für Neukunden würde das Produkt damit noch unattraktiver, den Unternehmen würde der Schritt auf längere Sicht helfen. Die Branche scheint in dieser Frage zerstritten.
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Welche Versicherungen brauche ich als Immobilienbesitzer ?

Das Eigenheim bildet meist den mit Abstand größten Teil des Vermögens - umso besser, wenn der Besitz gegen alle Eventualitäten abgesichert ist. Aber ist wirklich alles nötig, was der Versicherungsmarkt bietet ? Welche Policen sind sinnvoll und welche nicht ?
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Aktuelles

Wir suchen Außendienstmitarbeiter/innen im Angestelltenverhältnis


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Wenn Sie sich angesprochen fühlen, mit uns neue Wege gehen möchten und maßgeblich am Erfolg unseres Unternehmens mitwirken wollen, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit Angaben Ihrer Gehalts­vorstellung an:


Halbenz Versicherungsservice GmbH

Am Neumarkt 7
41564 Kaarst
Tel.:        (02131) - 368 66 - 0
Fax:        (02131) - 368 66 – 22
Email:    info@halbenz-versicherungsservice.de


Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n qualifizierte/n Versicherungskauffrau/-mann im Innendienst für unsere Niederlassung in Kaarst.

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Dann senden Sie uns Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und des frühestmöglichen Einstellungstermins. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 

Halbenz Versicherungsservice GmbH

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Der Garantiezins auf Lebensver-sicherungen könnte Anfang 2015 nach drei Jahren sinken. Für Neukunden würde das Produkt damit noch unattraktiver, den Unternehmen würde der Schritt auf längere Sicht helfen. Die Branche scheint in dieser Frage zerstritten.
Berlin - Der Garantiezins auf Lebensversicherungen wird im kommenden Jahr aller Voraussicht nach erneut sinken. Die wichtigsten deutschen Versicherungsmathematiker sprachen sich nach heftiger Diskussion am Dienstag hinter verschlossenen Türen dafür aus, den Garantiezins zum 1. Januar 2015 auf 1,25 von derzeit 1,75 Prozent zu kürzen. Die offizielle Mitteilung verbreitete die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) am heutigen Mittwoch.
Die Entscheidung könnte den unter den Niedrigzinsen leidenden deutschen Lebensversicherern etwas Luft verschaffen. Andererseits macht das die Anlage in private Rentenversicherungen noch weniger attraktiv.

 

Die DAV lässt sich aber eine Hintertür offen: "Da die weiteren ökonomischen und finanziellen Entwicklungen im Euroraum derzeit nur schwer abzuschätzen sind, hält es die DAV für dringend angezeigt, die weitere Zinsentwicklung genau zu beobachten und darauf basierend die jetzige Empfehlung im Laufe des Jahres 2014 noch einmal zu überprüfen und sie bei einer Veränderung der Rahmenbedingungen für die langfristigen Kapitalmarktzinsen ggf. auch zu revidieren", heißt es in der Mitteilung

Die Empfehlung geht an das Bundesfinanzministerium, das in Abstimmung mit der Finanzaufsicht Bafin endgültig entscheidet.

Zuletzt war der Garantiezins, offiziell Höchstrechnungszins, 2012 gesenkt worden. Er ist die maximale Verzinsung, die die Lebensversicherer ihren Kunden für die ganze Laufzeit des Vertrages versprechen dürfen. Für alle vor dem Jahr 2000 abgeschlossenen Policen liegt er noch bei 4,0 Prozent, was die Branche heute deutlich belastet.

Niedrigerer Garantiezins spaltet die Branche

Der Garantiezins spaltet die Branche: Große Versicherer wie Allianz Leben, die auf hohen Reserven sitzen, hatten sich für eine Beibehaltung der 1,75 Prozent ausgesprochen. Kleinere Häuser, die ihre Kapitalanlagen weniger breit streuen können, drängten auf eine Senkung. Langlaufende Bundesanleihen, für viele Lebensversicherer wichtigster Bestandteil der Kapitalanlagen, werfen nur noch 1,4 Prozent ab. Dabei muss die Branche auch noch die hohen Garantien erwirtschaften, die sie ihren Kunden in guten Zeiten versprochen hat. Im Schnitt liegt der Garantiezins in den Beständen der Lebensversicherer immer noch bei 3,15 Prozent - so viel können manche an neuere Kunden nicht einmal als Überschussbeteiligung mehr zahlen.

Die Aktuare hatten daher schon im vergangenen Jahr Alarm geschlagen: "Hält diese Situation an, so wird es für die Unternehmen immer schwieriger, den Garantiezins zu erwirtschaften. (...) Eine weitere Verschärfung der Situation könnte sich durch die Vorschriften für die Kapitalausstattung der Versicherer unter dem neuen gemeinsamen Aufsichtssystem Solvency II in Europa ergeben." Doch zu einer Senkung hatten sie sich damals nicht durchgerungen. Dem DAV-Vorstand gehören hochrangige Manager der wichtigsten deutschen Versicherer an, darunter Allianz-Leben-Chef Markus Faulhaber. DAV-Präsident ist seit April Rainer Fürhaupter, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern.

 Eine Änderung wäre frühestens zum 1. Januar 2015 umsetzbar, weil die Versicherer vorher alle Tarife neu berechnen müssten. Dafür brauchen sie mehr als ein halbes Jahr Vorlaufzeit.

 Die Bundesregierung hatte angekündigt, den Versicherern unter die Arme zu greifen. Eine Senkung des Garantiezinses könnte als eigener Beitrag der Branche gewertet werden, ihre Situation zu verbessern. Als Verkaufsargument für Policen taugt er allerdings immer weniger. Denn der Garantiezins bezieht sich nur auf den Sparanteil der Beiträge - der andere Teil fließt in die Verwaltungskosten und die Vertriebs-Provisionen.

Schon bei 1,75 Prozent war unter dem Strich für die Kunden weniger als ein Prozent übriggeblieben. Die Versicherer versuchen gegenzusteuern, indem sie Kosten senken.


Das Eigenheim bildet meist den mit Abstand größten Teil des Vermögens - umso besser, wenn der Besitz gegen alle Eventualitäten abgesichert ist. Aber ist wirklich alles nötig, was der Versicherungsmarkt bietet ? Welche Policen sind sinnvoll und welche nicht ?
Der Eigentümer entscheidet darüber, gegen welche möglichen Schäden er seinen Besitz absichern will. Bei einigen Versicherungen sollte er gar nicht erst überlegen, andere dagegen sind verzichtbar. Ein Überblick.

  • Feuer, Leitungswasser, Hagel und Sturm können einem Gebäude schwere Schäden zufügen und den Besitzer finanziell schwer belasten, wenn nicht gar ruinieren. Eine Wohngebäudeversicherung braucht daher jeder Immobilienbesitzer. Während Hauseigentümer selbst für den Abschluss sorgen müssen (einen Angebots- und Leistungsvergleich verschiedener Anbieter finden Sie hier), bezahlen Wohnungseigentümer ihren Anteil an der Police im Verbund mit der Eigentümergemeinschaft oder Gesellschaft, die das Gebäude verwaltet.
  • In der Regel deckt eine Wohngebäudeversicherung keine Elementarschäden ab. Eine solche Police muss extra abgeschlossen werden und schützt vor Schäden durch Naturgewalten wie Hochwasser, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch, die nicht selten einen Totalverlust des Gebäudes zur Folge haben können. Für die Versicherungen sind solche Naturkatastrophen mit enormen Kosten verbunden. Daher gewähren sie Policen erst nach detaillierter Gefahreneinschätzung und lassen sich das Risiko, etwa in Flussnähe oder Hanglage zu wohnen, mit hohen Beiträgen bezahlen. Wer in den sogenannten Wohngefährdungszonen wohnt, bekommt nur schwer und für viel Geld eine Versicherung. Und wer sich fernab davon gegen alle möglichen Schäden absichern will, zahlt vielleicht jahrelang umsonst relativ hohe Beiträge. Gabriele Zeugner von der Verbraucherzentrale Bayern rät in gefährdeten Gebieten trotzdem dazu: "Man muss es versuchen. Ansonsten bleibt das Risiko, im Schadensfall ohne Schutz dazustehen."
  • Während die beiden bisher genannten Versicherungen das Gebäude an sich schützen, deckt eine Hausratversicherung das Inventar ab (hier geht es zum Angebots- und Tarifvergleich). Wer es sich leisten kann, seine Einrichtung nach einem Schaden zu ersetzen, braucht eine solche Versicherung eher nicht. Sie lohnt sich vor allem bei wertvollem Mobiliar wie Antiquitäten und wenn der Verlust der Einrichtung für den Besitzer finanziell ruinös wäre.
  • Auch Gefahren, die das Haus für Unbeteiligte oder die Umwelt darstellt, sollten versichert sein - beispielsweise wenn ein loser Dachziegel auf einen Passanten herabfällt und ihn verletzt. Eigenheimbesitzer sind in diesem Fall durch ihre Privathaftpflicht versichert. Bei vermieteten Immobilien ist eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht notwendig (hier finden Sie einen Angebots- und Tarifvergleich). Diese gilt auch für unbebaute Grundstücke - denn auch dort kann jemand verunglücken, wenn zum Beispiel im Winter der Bürgersteig nicht gestreut wurde. Wer einen Öltank besitzt, braucht eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung, falls durch ein Leck Heizöl ins Grundwasser gelangt.
  • Bei anderen Versicherungen sollten Eigenheimbesitzer in sich gehen und überlegen, ob diese regelmäßige Ausgabe wirklich nötig ist. Eine Rechtsschutzversicherung kann das Risiko einer teuren Auseinandersetzung vor Gericht mindern. Allerdings lassen sich zum Beispiel Streitigkeiten mit Mietern auch auf einem anderen Weg aus der Welt schaffen, etwa durch eine Streitschlichtung. Auch Glas- und Reparaturversicherungen stehen auf der Prioritätenliste nicht ganz oben. Ein monatlich für solche Fälle zurückgelegter Geldbetrag tut es oft genauso. Allerdings: "Wenn ich einen riesigen Wintergarten habe, dann könnte eine Glasversicherung sinnvoll sein", so Zeugner.
  • Wer noch lange einen Kredit für das Eigenheim abbezahlen muss, sollte auch darüber nachdenken, was mit der Immobilie passiert, wenn der Hauptverdiener erwerbsunfähig wird oder gar stirbt. Eine Risikolebensversicherung stellt sicher, dass den Hinterbliebenen im Todesfall kein Schuldenberg hinterlassen wird. Die Restschuldversicherung sorgt dafür, dass das Haus bei Berufsunfähigkeit oder nach dem Tod abbezahlt wird. Auch bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann die Beitragshöhe so festgelegt werden, dass im Ernstfall die monatliche Summe für das Abbezahlen des Eigentums ausreicht. Gabriele Zeugner rät, eine solche Versicherung unbedingt in Erwägung zu ziehen: "Erkrankung ist der wahrscheinlichere Fall und der gesetzliche Schutz ist lückenhaft."
  • Noch deutlich mehr Versicherungen müssen jene abschließen, die ihr Eigenheim selbst bauen. Einen umfangreichen Überblick über Versicherungen für Bauherren, Haus- und Wohnungsbesitzer bietet der Kompaktratgeber der Verbraucherzentrale, der kostenpflichtig online bestellt werden kann.


Kfz -Versicherungen werden im Jahr 2014 deutlich teurer. Alle Versicherer wollen die Verluste der letzten Jahre kompensieren ! Bericht und download hier.


Regulärer Kündigungstermin 30.09. (30. September) für die PKV = Private Krankenversicherung
Nach der Mindest-Vertragslaufzeit von meistens 2 Jahren können Sie Ihre private Kranken-Versicherung mit einer Frist von 3 Monaten zur Hauptfälligkeit kündigen. Dies ist entweder ein unterjähriges Datum oder das Jahresende. Der 30.09. ist bei vielen Gesellschaften der privaten Krankenversicherung der reguläre Kündigungstermin für Ihre private Krankenversicherung (Voll- und Zusatzversicherung). Die Kündigung erfolgt zum 31.12. des Jahres. Die Mindestvertragslaufzeit muss vorbei sein.
Hiervon unberührt bleibt Ihr außerordentliches Kündigungsrecht von einem Monat ab Kenntnis einer Beitragserhöhung oder Leistungsverschlechterung (z.B. weniger Zahnersatz, mehr Selbstbeteiligung etc.).

Außerordentlicher Kündigungstermin wegen Beitragserhöhung bzw. Erhöhung der privaten Krankenversicherung zu Januar
Wenn Sie erst im Januar oder später erfahren, dass Ihre Private Krankenkasse / Krankenversicherung (PKV) mehr abbucht, weil der Versicherungsbeitrag erhöht wurde, haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht. Sie können dann noch im Januar oder ggf. Februar in eine andere private Krankenversicherung oder einen anderen Tarif wechseln. Dies setzt voraus, dass Sie den Brief oder das Schreiben mit der Erhöhung nicht erhalten haben. Es gehen von diesen vielen Millionen Briefen natürlich immer welche verloren und kommen eben nicht an.

Regulärer Kündigungstermin für die GKV = Gesetzliche Krankenversicherung / Krankenkasse
für freiwillig gesetzlich Versicherte GKV ist der reguläre Termin zur Kündigung der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse der Letzte des übernächsten Monats. Beispiel: Kündigung im Januar zum 31. März. Ab dem April kann in diesem Fall die neue Krankenversicherung beginnen.

Achtung Kündigungsfalle: Sollten Sie Zusatztarife bei Ihrer GKV abschließen (Zahnarzt, Tagegelder etc.) verlängert sich die Mitgliedschaft um mindestens 18 Monate


Rund um die Pflege PDF Download hier.


Die schweren Unwetter mit zum Teil tennisballgroßen Hagelkörnern haben insbesondere in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen immense Schäden an Autos und Gebäuden angerichtet.
Allein die SparkassenVersicherung, die VGH, die WGV und die Württembergische rechnen nach ersten Schätzungen zusammen mit über 250 Millionen Euro Schadenvolumen. Die Gesamtschadenhöhe für die Branche dürfte noch deutlich höher liegen. Betroffen waren insbesondere Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Nach Angaben der SV SparkassenVersicherung Gebäudeversicherung AG haben Sturmböen, Hagel, Blitze und Starkregen „in Baden-Württemberg Schneisen der Verwüstung hinterlassen.“
Angesichts der erwarteten rund 25.000 Gebäudeschäden mit einem Schadenaufwand von etwa 100 Millionen Euro spricht der führende Gebäudeversicherer in der Region gar vom „größten Hagelereignis der vergangenen Jahre.“
„Durch den extremen Hagel wurden viele Häuser sehr stark beschädigt, so dass wir mit einem viel höheren Schadenaufwand pro Gebäude rechnen, als das üblicherweise der Fall ist“, erläutert der SV-Schaden/Unfall-Vorstand Dr. Klaus Zehner in einer Pressemitteilung.
Auch die WGV Versicherungen gehen von rund 100 Millionen Euro Schadensumme aus, wird Vorstandschef Hans-Joachim Haug im Handelsblatt zitiert. Die Schadenzahl beläuft sich dem Blatt zufolge auf „mehr als 10.000 Schäden an Autos und viele Gebäudeschäden.“
Württembergische erwartet 25 Millionen Euro Schadenvolumen
Deutlich geringer fällt die Prognose der Württembergische Versicherung AG aus, die mit jeweils rund 5.000 Schäden im Kraftfahrzeug- und Gebäudebereich rechnet. Im Gebäudebereich rechnet der Versicherer mit einer Schadensumme von insgesamt 15 Millionen Euro. Das Schadenvolumen in Kraftfahrt beziffert das Unternehmen auf rund zehn Millionen Euro.
Claudia Hammerschmidt, Leiterin des Bereiches Kraftfahrt Schaden der Württembergischen, verweist allerdings darauf, dass es sich bei den genannten Zahlen um erste vorsichtige Schätzungen handele. Denn man könne noch nicht absehen, wie viele der vom Hagel getroffenen Fahrzeuge sich als Totalschaden erweisen.
Bis jetzt Schäden von über 250 Millionen Euro
Allein bei den VGH Versicherungen wurden nach Informationen des Fernsehsenders NDR von Betroffenen bis Montagabend rund 15.000 beschädigte Gebäude und Autos gemeldet. Die Schadenhöhe bezifferte das Unternehmen demnach auf etwa 36 Millionen Euro.
Allein bei den vier aufgeführten Anbietern summieren sich die versicherten Schäden auf weit über 250 Millionen Euro. Da weitere Marktgrößen wie der Allianz-Konzern und der R+V-Konzern beziehungsweise die in ihrer Region jeweils stark vertretenen Gesellschaften Westfälische Provinzial, Provinzial Rheinland oder LVM noch keine Schadenprognosen abgegeben haben, dürfte der tatsächliche Schaden deutlich höher liegen.


Die Nettorenditen der deutschen Lebensversicherer sind um durchschnittlich 0,5 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres gestiegen.
Sie lagen für das Geschäftsjahr 2012 bei 4,6 Prozent, wobei die Neue Bayerische Beamten mit 6,0 Prozent den Spitzenwert erreichte. Der Gesamtvergleich von 87 Anbietern wurde im aktuellen Map-Fax veröffentlicht. Die deutschen Lebensversicherer haben 2012 trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase die Nettorendite der Kapitalanlagen um durchschnittlich einen halben Prozentpunkt gesteigert. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011 gelang es ihnen, im Mittel 4,6 Prozent statt wie im Vorjahr 4,1 Prozent zu erwirtschaften. Dies berichtet der Nachrichten-Dienst Map-Fax in seiner aktuellen Ausgabe (Nummer 30/13). Dessen Redaktion hat sich die Daten von 87 Anbietern angeschaut und eine Gesamtübersicht der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen aufgestellt (Bruttoerträge minus Aufwendungen inklusive Abschreibungen für die Kapitalanlagen im Verhältnis zum mittleren Kapitalanlagen-Bestand des Jahres).